<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6679801168660784737</id><updated>2011-04-21T13:09:18.451-07:00</updated><title type='text'>Edition YE - Lyrik aus dem Hinterland</title><subtitle type='html'>1993 gründete Theo Breuer die Edition YE mit der Kunstschachtel YE N° One. 1994 erschien das erste Faltblatt. 2002 folgte die Lyrikreihe. Kontakt, Korrespondenz, Kollaboration und Kommunikation sind Idealvorstellungen, die die Publikationen der drei Editionen begleiten.
Lernen Sie heute den Kleinverlag aus Sistig im Nationalpark Eifel kennen. Die rechten Seitenelemente stellen den Autor und Herausgeber Theo Breuer vor, die Artikel zur Linken präsentieren das poetische Programm der Edition YE.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://editionye.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6679801168660784737/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://editionye.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Der Autor, Herausgeber und Kleinverleger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06477829251554380130</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>2</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6679801168660784737.post-4084834961560383093</id><published>2007-03-24T04:39:00.000-07:00</published><updated>2009-03-11T01:05:38.913-07:00</updated><title type='text'>Faltblatt. Die unkommerzielle Lyrikzeitschrift</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a style="font-family: georgia;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUOnHhVtlI/AAAAAAAAAA0/c_JvfjGSuRo/s1600-h/3875121910.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUOnHhVtlI/AAAAAAAAAA0/c_JvfjGSuRo/s320/3875121910.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5045455022735078994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 102, 51); font-weight: bold;"&gt;Die Faszination lyrischer Stimmen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:180%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(153, 102, 51); font-weight: bold;"&gt;Faltblatt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 102, 51); font-weight: bold;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;                    &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach einer Lesung in Berlin trat eine resolute junge Frau an mich heran und meinte, sie hätte etwas für mich, das ich sicherlich gebrauchen könne. Ja, ja, dachte ich, gewiss, dachte ich. Sie drückte mir die 9. Ausgabe der Zeitschrift Faltblatt in die Hand und nannte den Preis. Ich habe ihn bezahlt. Die Frau hatte recht. &lt;span style="color: rgb(153, 102, 51); font-weight: bold;"&gt;Faltblatt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 51, 51);"&gt; &lt;/span&gt;konnte ich gebrauchen. Und sieben Euro empfand ich nach der Lektüre als einen fairen Preis.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Faltblatt also – der Name des Heftes ist inzwischen ein ziemlicher Anachronismus geworden. Was 1994 mit einem Faltblatt in einer Auflage von rund 100 Exemplaren begann, hat in der Nummer 9 mit einem Umfang von 118 Seiten und einer Auflage von 900 Exemplaren das Ausmaß einer ziemlich umfänglichen Broschüre angenommen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Zeitschrift stellt in der hiesigen Literaturlandschaft eine singuläre Erscheinung dar. Dies hat sicherlich damit zu tun, dass Herausgeber und Verleger Theo Breuer der Zeitschrift&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;seinen sehr persönlichen Stempel aufdrückt. Breuer ist ein Lyrikbesessener im besten Sinne des Wortes. Er ist nicht nur begeisterter Liebhaber lyrischen Schaffens, sondern vor allem kenntnisreicher (Ver-)Mittler und einfühlsamer Leser mit der Fähigkeit, Bücher entsprechend vorzustellen. So entsteht mit Faltblatt eine lyrische Zusammenschau, die – übers Jahr zusammengetragen – eine beinahe tagebuchförmige, zuweilen essayistische Struktur ergibt. So wird man eine Sortierung nach Rubriken (hier Buchvorstellungen, da Gedichte, dort Essays) vergeblich suchen. Man kann anfangen zu lesen, wo man will, immer trifft man auf viel Information, auf gute Gedichte, auf über 100 Buchvorstellungen, und auch Verlage bzw. deren lyrische Programme werden ausführlich vorgestellt. Die Vorstellung von Literaturzeitschriften durch Andreas Noga erfolgt in knapper und prägnanter Form und mit den entsprechenden Bezugsangaben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Faltblatt ist eine Fundgrube für alle, die sich ein Bild von der &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Viel&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);"&gt;falt&lt;/span&gt; der lyrischen Stimmen im deutschsprachigen Raum (und immer wieder darüber hinaus) machen wollen. &lt;span style=""&gt;Dabei fällt auf, dass für Breuer auch bisher eher weniger beachtete Autoren&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;von Bedeutung sind, sofern sie über eine eigene lyrische Stimme verfügen.&lt;/span&gt; Gleiches gilt für kleine Verlage und Handpressen. Es kommt dem Herausgeber offensichtlich weniger auf das Wertungsgefüge des Literaturbetriebs an als auf eigene Maßstäbe. Das sorgt bisweilen für &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Konfliktstoff&lt;/span&gt;. So sensibel Breuer zumeist mit Autoren und ihrem Schaffen umgeht, so klar sagt er auch, wenn er etwas für mißlungen hält, wenn er etwas zu kritisieren hat. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Man muß nicht immer Breuers Meinung sein, man kann sogar seine zuweilen schnoddrige Schreibart mißbilligen. Aber auch Reibung an seinen Auffassungen, die zumeist profunde begründet sind, kann Spaß machen und das Nachdenken über lyrische Produktion anregen. So sei das Faltblatt also auch den lesenden Autoren (den Produzenten von Lyrik!) empfohlen – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Gedichte sowie kenntnisreicher Essays und kritischer Texte anderer Autoren. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Faltblatt-Autoren sind u. a. &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Michael Arenz, Margot Beierwaltes, Hans Bender, Joseph Buhl, Marianne Glaßer, Michael Hamburger, Stefan Heuer, Axel Kutsch, Christoph Leisten, Hartwig Mauritz, Frank Milautzcki, Andreas Noga, Antje Paehler, Jan Röhnert, Walle Sayer, Saza Schröder, Heike Smets, Gerd Sonntag, Rüdiger Stüwe, Christa Wißkirchen &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;und&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);"&gt; Maximilian Zander&lt;/span&gt;. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Faltblatt ist ein unkommerzielles Projekt. Die folgenden Dinge wird der Leser vergeblich suchen, wenn er sie denn sucht: Anzeigen von Verlagen, Hinweise auf den Literaturbetrieb,&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;die ISBN bei den vorgestellten Büchern, keine Ausschreibungen zu Preisen und Wettbewerben. Dies ist Breuers Sache und Anliegen nicht.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dafür übermittelt Faltblatt Nachrichten aus den Werkstätten der Lyrik eines Jahres. Es fördert das Nachdenken über lyrisches Schaffen und gibt Raum für dieses Nachdenken aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Es gibt einen Einblick in die Lebendigkeit und Vielstimmigkeit lyrischen Schaffens auch jenseits der Rollbahnen der Vermarktung. Nicht zuletzt das macht es zu einem wichtigen Pulsmesser der Lyrikszene in diesem Land.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Faltblatt erscheint einmal im Jahr - und das auch nur unregelmäßig! Anderes würde die Möglichkeiten dieses Ein-Mann-Unternehmens überfordern. So üben wir uns also in Geduld bis zum Erscheinen von Faltblatt 10, mit dem 2008 zu rechnen ist. Zwischen Faltblatt 9 und Faltblatt 10 hat Theo Breuer allerdings in den Jahren 2005 bis 2007 die Monographien  &lt;span style="color: rgb(51, 51, 255); font-weight: bold;"&gt;Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000&lt;/span&gt; (520 Seiten) sowie &lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Kiesel und Kastanie. Poesie und Prosa nach 2000&lt;/span&gt; (210 Seiten) verfaßt, die allein mit ihrer Informationsfülle mehr als Ersatz sein dürften für in diesen Jahren nicht erschienene Faltblätter. Lieferbar sind übrigens nur noch die Faltblatt-Ausgaben 7 und 9. &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Michael Mäde)&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 102, 51);"&gt;FALTBLATT - Edition YE - ISBN 3-87512-191-0 - 7,77 Euro einschl. Versand&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Bestelladresse: Theo Breuer, Neustr. 2, 53925 Sistig/Eifel&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;E-Mail: &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="EN-US" style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="mailto:EditionYE@t-online.de"&gt;&lt;span class="WW-InternetLink"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span lang="DE"&gt;EditionYE@t-online.de&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6679801168660784737-4084834961560383093?l=editionye.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://editionye.blogspot.com/feeds/4084834961560383093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6679801168660784737&amp;postID=4084834961560383093' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6679801168660784737/posts/default/4084834961560383093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6679801168660784737/posts/default/4084834961560383093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://editionye.blogspot.com/2007/03/faltblatt-die-unkommerzielle.html' title='Faltblatt. Die unkommerzielle Lyrikzeitschrift'/><author><name>Der Autor, Herausgeber und Kleinverleger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06477829251554380130</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUOnHhVtlI/AAAAAAAAAA0/c_JvfjGSuRo/s72-c/3875121910.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6679801168660784737.post-9055641762106149771</id><published>2007-03-24T03:44:00.000-07:00</published><updated>2009-03-16T09:17:20.255-07:00</updated><title type='text'>11 Bände Lyrikedition YE 2002 - 2009</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Eines der einleitenden Zitate zu Theo Breuers Gedichtband &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(51, 102, 255);"&gt;Land Stadt Flucht&lt;/span&gt;, dem ersten Titel der Lyrischen Reihe Edition YE, lautet: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 0, 204);"&gt;Sei vielgestaltig wie das Weltall&lt;/span&gt; (Fernando Pessoa). Vielgestaltigkeit und Vielseitigkeit sind denn auch Hauptmerkmale dieser lyrischen Reihe, in der seit 2002 elf Lyrikbücher erschienen sind: acht &lt;span style="color: rgb(0, 0, 153); font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 204);"&gt;Einzel&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 0, 0);"&gt;titel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, eine &lt;span style="color: rgb(0, 102, 0); font-weight: bold;"&gt;Anthologie&lt;/span&gt; sowie zwei &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Monographien&lt;/span&gt;. Theo Breuer  hat mit dieser Reihe den Raum für sehr unterschiedliche Dichterstimmen geschaffen, und seine persönliche Auswahl, die auf einer profunden Kenntnis der gegenwärtigen deutschsprachigen Lyrik beruht, bietet ein breites Spektrum der Themen, Stile und Tendenzen, vertreten durch Dichterinnen und Dichter, die man nicht in den Schulanthologien findet. Außer dem zumeist gleichen Umfang der Einzeltitel und der einheitlichen, nur in der Farbe unterschiedlichen Umschlaggestaltung werden beim Lesen mindestens noch zwei Merkmale deutlich, die alle Gedichtbände aufweisen und damit den kommunikativen Charakter der Edition YE zum Ausdruck bringen: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 51, 255);"&gt;zum einen das Kreisen um die Frage nach dem Stellenwert der Lyrik als anthropologischer Konstante und zum anderen die Intertextualität&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt; (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma;"&gt;Klára Hůrková&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:12;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;  &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153); font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Band 1:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theo Breuer&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Land Stadt Flucht&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Gedichte&lt;br /&gt;64 Seiten - 7,50 €&lt;br /&gt;2002&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUIu3hVthI/AAAAAAAAAAU/7fHrTt-Og1E/s1600-h/3875121945.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUIu3hVthI/AAAAAAAAAAU/7fHrTt-Og1E/s200/3875121945.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5045448558809298450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;color:black;"  &gt;Aus der Tiefe des ländlichen Raumes lässt Theo Breuer die &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 153, 153);"&gt;eisblumen klirren&lt;/span&gt; und schenkt uns mit  &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);"&gt;lila gelächter&lt;/span&gt;  einen Ausblick auf die Perspektiven zukünftiger Avantgarde. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der schroffen Schönheit dieser Dichterstimme ist zu wünschen, dass sie weit über die weichen Eifeltäler hinaus jene Aufmerksamkeit findet, die ihr seit langem gebührt. &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Christoph Leisten)&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);font-family:georgia;" &gt;land stadt flucht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;biberschwanzpfannen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;spiegel voll nachmittagsschweiß&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;aus schwärzlichem rot&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;bienen im kurpark&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;flatternd fallende schirme&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;zahnlose männer&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;color:black;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; autobahnbrücke&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;geschwungener landschaftsstrich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;letzter finsterblick&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Band 2: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Antje Paehler&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Schlingen Legen Fallen &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Gedichte und Ahorismen&lt;br /&gt;64 Seiten - 7,50 €&lt;br /&gt;2003&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUJF3hVtiI/AAAAAAAAAAc/d2TtfjAtCk0/s1600-h/3875121937.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUJF3hVtiI/AAAAAAAAAAc/d2TtfjAtCk0/s200/3875121937.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5045448953946289698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUJF3hVtiI/AAAAAAAAAAc/d2TtfjAtCk0/s1600-h/3875121937.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Schlingen Legen Fallen &lt;/span&gt; ist ein ruhiger Band mit melancholischem Grundton, Kraftausdrücke scheinen der Autorin nicht zu liegen – sie hat sie auch nicht nötig. Leise und äußerst gewissenhaft lösen sich die in den Texten gezeichneten, oftmals nur angedeuteten Bilder auf, werden Blätter zu formverwandten Tieren, zumeist in nicht mehr als 6 oder 7 Zeilen. In geradezu menschlicher Gestalt die Jahreszeiten, die den Leser nahezu chronologisch durch die Seiten führen. Beginnend mit &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Ende Februar&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 0, 0);"&gt;//&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Es stimmt / aus den Hecken - / aus dem Schlaf schwemmen sie dich / an die Frühe, die / hat einen blauen Beifaden&lt;/span&gt; geht es über das Erwachen der Vegetation: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Halsüberkopfübernacht / platzen Löffelkrautundrüben, // auf die Welt / kommt wieder die Erde&lt;/span&gt; weiter über den Sommer: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Im Namen des Kaisers / legt er Lunten aus Phlox / läuft Feuer von Garten zu Garten / wagt sich die zweite Brut an den Himmel. / Es werden die Gallen reif / im August&lt;/span&gt;, bis ein winterliches (wie viele weitere übrigens titelloses) Poem den Kreis wieder schließt: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Schon so wenig Schnee / verwischt Elstern im Garten - / wären sie nur still!&lt;/span&gt; Aber auch bei den Gedichten, die nicht in den Tenor der jahreszeitlichen Naturlyrik einstimmen, gibt es wunderbare Zeilen zu entdecken, so das vorzügliche &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Wildenberg&lt;/span&gt;: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Brombeertüren / fallen ins Schloß / um einen Turm / lagern Geschichten / um Schichten / ab hier fährt / keine Sehnsucht mehr / in heilige Länder&lt;/span&gt;. Das Buch schließt mit 10 Aphorismen, die es mehrheitlich verstehen, die Qualität der vorangegangenen Gedichte zu halten. Neben meinem Favoriten &lt;span style="color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Wenn das Format nicht stimmt, schickt sich kein Brief&lt;/span&gt; findet sich hier auch der Text, der namensgebend für diesen Band war: &lt;span style="color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Wer Schlingen aus Geduldsfäden legt, dem geht nichts in die Fallen&lt;/span&gt;.&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Stefan Heuer)&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 0, 0);font-size:130%;" &gt;                                                                                                                    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);font-size:100%;" &gt;Band 3:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theo Breuer (Hg.)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);font-size:130%;" &gt;NordWestSüdOst&lt;br /&gt;Gedichte von Zeitgenossen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);font-size:100%;" &gt;128 Seiten - 10,00 €&lt;br /&gt;2003&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUJpHhVtjI/AAAAAAAAAAk/M6GxZgPpMkI/s1600-h/3875121929.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUJpHhVtjI/AAAAAAAAAAk/M6GxZgPpMkI/s200/3875121929.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5045449559536678450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mit der Anthologie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);font-family:georgia;" &gt;NordWestSüdOst&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; hat Theo Breuer &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);font-family:georgia;" &gt;s/einen Querschnitt zeitgenössischer Dichtung&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; vorgelegt. Er verzichtet ausdrücklich auf Gedichte vieler etablierter Lyriker und konzentriert sich, wie in der ganzen Reihe, auf weniger bekannte, aber von ihm geschätzte Autoren, die in den letzten Jahren in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 51, 51);font-family:georgia;" &gt;Faltblatt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; und den seit 2000 von ihm in der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 102, 0);font-family:georgia;" &gt;edition bauwagen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; (Itzehoe) herausgegebenen handgeschriebenen Künstlerbüchern aufgetaucht sind. Die fehlende thematische Vorgabe gibt jedem der 66 Beiträger die uneingeschränkte Freiheit der Gedichtauswahl. So läßt die Anthologie die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);font-family:georgia;" &gt;Sprachlust und Vitalität zeitgenössischer deutschsprachiger Lyrik anklingen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; und ist, wie die gesamte&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;color:black;"  &gt; aufgeschlossenen Lesern mit den&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; unterschiedlichsten Lyrik-Vorlieben sehr zu empfehlen.&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:georgia;" &gt;(&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Klára Hůrková&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;b style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:12;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;In der Edition YE ist nun die Anthologie&lt;/span&gt;&lt;strong  style="font-family:georgia;"&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;NordWestSüdOst&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; erschienen, die in alphabetischer Reihenfolge Breuers radikal subjektive Auswahl vereinigt. Diese liest sich wie ein &lt;/span&gt;&lt;strong style="color: rgb(0, 102, 0); font-family: georgia;"&gt;Who-is-who der Gegenwartslyrik&lt;/strong&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);font-family:georgia;" &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Neben jüngeren Dichtern (u.a. Walle Sayer oder Marjana Gaponenko) sind es Größen wie Hans Bender und Walter Helmut Fritz, die Breuer meist unveröffentlichte Gedichte überlassen haben. &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:georgia;" &gt;(Matthias Kehle)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="Adresse"  style="text-align: left; font-weight: bold; color: rgb(255, 204, 0);font-family:georgia;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Axel Kutsch&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unter Kollegen&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="Adresse"  style="text-align: left;font-family:georgia;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Immer wenn’s regnet,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;schreibe er ein Gedicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Bei Sonnenschein, &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;sagt er, schreibe er nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="Adresse" style="text-align: left;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;color:black;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Ich möchte ja&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;nicht gehässig sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche ihm&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;immer Sonnenschein.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:10;color:black;"   &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Band 4:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Margot Beierwaltes&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ende des Klagens&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Gedichte&lt;br /&gt;64 Seiten - 7,50 €&lt;br /&gt;2004&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:12;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:12;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Für Margot Beierwaltes ist die Lyrik als Lebensform ein zentrales Thema. Ihre Gedichte mit zahlreichen originellen Metaphern lesen sich wie Berichte aus einer Welt, in der Einsamkeit und Horchen in die Stille hinein zu besonderen Qualitäten geworden sind: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 102);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;weiße Vorhänge am offenen Fenster/ leicht ist es zu lachen und zu schweigen/ die Erzählung errichtet den Raum/ Sprungfedern an den Gelenken/ an der Wand die Landkarte von Uranus.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Ähnlich wie Zander weiß auch Beierwaltes von der verborgenen Ordnung, die durch Poesie aufgespürt werden kann. Allerdings beschäftigt sich die Lyrikerin mit der Frage, inwieweit diese Botschaft, die sich dem Dichter erschließt, überhaupt mitteilbar ist, inwieweit Wörter „verstanden“ werden können. Ihre Gedichte oszillieren zwischen der Sehnsucht nach Kommunikation und dem Bewußtsein, daß die poetische Vision dem Alltagsdenken sehr fernliegt. So stellen ihre Texte geradezu einen Gegenentwurf zur Alltäglichkeit dar und bieten dem Leser eine Zuflucht in magischen Bildern, denen eine ganzheitliche poetische Weltsicht zugrunde liegt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma;"&gt;Klára Hůrková&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 51);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Band 5:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marianne Glaßer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 51);font-size:130%;" &gt;                                                                 Die Augen der Kartoffeln&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 51);font-size:100%;" &gt;Gedichte&lt;br /&gt;64 Seiten - 7,50 €&lt;br /&gt;2004&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Oft entstehen Texte von großer Stimmigkeit und Anmut: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Der Rattenfänger geht wieder vorbei&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Langsam rollt man den Abend hinaus&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Ohne dich&lt;/span&gt;. Schon diese drei Gedichte reichen, den Band nicht mehr missen zu wollen. Insgesamt bleibt das Bändchen für mich ein bemerkenswertes Debüt, dem ich&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;viele Leser wünsche. Leser, die Geduld haben, hinzuhören, die sich einlassen auf eine Stimme, die sich beim Überfliegen von ein paar Zeilen nicht erschließt. Und ich wünsche Marianne Glaßer, daß sie die &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Balance&lt;/span&gt; halten möge. Sie möge die &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Angststunden&lt;/span&gt; weiter überstehen, sich behaupten und uns, schön wäre öfter, davon Nachricht geben. Auf ihre poetische Art. &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Michael Mäde)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" face="georgia"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style=""&gt;Wenn der Wind &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;durch die Birke streicht,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;schrecke&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;ich auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Doch der Wind &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;berührt nur&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;die Birke,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; mein Kamm ist alt und &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;verliert seine Zähne &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;im Selbstgespräch&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;mit meinem Haar. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:130%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Band 6:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas Noga&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;                                                               Nacht Schicht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Gedichte&lt;br /&gt;64 Seiten - 7,50 €&lt;br /&gt;                                                   2004&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Dass Andreas Noga der Nacht wunderschöne Momente abzugewinnen weiß, ist &lt;/span&gt;&lt;i style="font-family: georgia;"&gt;einer&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; der Vorzüge seines Bandes. &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 51, 153);"&gt;Der Wecker klingelte um zehn / vor zwei&lt;/span&gt;, heißt es anlässlich einer Mondfinsternis, &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 51, 153);"&gt;wir zogen uns an / traten hinaus der Mond wurde / rot / du sprachst von Wellen / längen und gefiltertem Licht / ich sagte nur: sch&lt;/span&gt;.  Souverän handhabt der Autor das bedeutungsstiftende Enjambement, eindringlich gewinnt er dem konkret erlebten Moment jene Weltsekunde ab, die gelingende Lyrik ausmacht. - Nogas Sensorium ist ausgerichtet auf die unscheinbaren Phänomene in Natur und Alltag, die ihm zu Parabeln werden für das Leben selbst.  Dabei entstehen oftmals Bilder, die sich intensiv einprägen und die Sicht auf die Wirklichkeit verändern. Diese Verse &lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;lauschen / dem Biegsamen,  tasten die Stille / ab, suchen den Schein // der den Schornstein / verbrennt &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;und finden dann überraschend markant&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; ein Licht / wo zu pausieren ist // wo eine Weile / zu warten ist&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;.&lt;/span&gt;   Das kontemplative Moment solcher Bilder korrespondiert  irritierend schön mit den ironischen, den erotischen, den dezent-politischen Anklängen dieser Lyrik, die diesen Band zusammen mit den visuellen Gebilden zu einem facettenreichen Textgewebe verdichten.&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Christoph Leisten)&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Band 7:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maximilian Zander&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Antrobus’ Tagebuch&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Gedichte&lt;br /&gt;64 Seiten - 7,50 €&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-size:100%;" &gt;2004&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUKB3hVtkI/AAAAAAAAAAs/j3d31rgPtGY/s1600-h/3875121872.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUKB3hVtkI/AAAAAAAAAAs/j3d31rgPtGY/s200/3875121872.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5045449984738440770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Zanders poetische Kraft wird bei lyrischen Impressionen besonders deutlich, wo Natur und Mensch mit einer Auffassung von dieser, nicht zum besseren jagenden Welt verbunden werden. Die Texte sind dann zuweilen von Bitterkeit geprägt. Ja, manchmal klingt Verzweiflung durch und echte Betroffenheit (&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Liebe Janne, Pensionist, Einer, Aus Herrn Antrobus’ Tagebuch&lt;/span&gt;), die  aber nie in Larmoyanz umschlägt, sondern gebunden und gebrochen wird durch Ironie. Zanders poetische und sprachliche Mittel sind unspektakulär, aber wirksam. So wie im &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Herbstgedicht N. 3&lt;/span&gt;: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Das war heuer die letzte Herbstlaubkarre/ aus unserem Garten. Die laublosen Birken/ reden schon vom Schnee..../ Vorsorglich erfinde ich den einsamen Gast für Gespräche...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Michael Mäde)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="Adresse"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;Aus Herrn Antrobus‘ Tagebuch&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="Adresse"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;Wir sind einen Kalendertag&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;weitergekommen. Es gab keine Gasexplosion.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Genügend Unglück stand in der Zeitung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wir blieben verschont.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;                &lt;p class="Adresse"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Unsere internen Katastrophen verursachen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;kein Geräusch. Wir werden nicht auffällig.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wie es aussieht, wird hier kurzfristig&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;keiner zur Axt greifen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="Adresse"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Manches macht uns nicht mehr so glücklich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;wie früher. Wir essen Gemüse; rauchen nicht;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;sind fleißig; gehen den Leuten aus dem Weg;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;glauben nicht allzuviel; und lieben einander.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Adresse"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;Aber das ist zu wenig.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Kein Zweifel, es wird zunehmend schwieriger,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;von jemandem verläßlich zu wissen: Der hier&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;lebt noch, oder: Der ist schon tot.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="Adresse"  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Manchmal, nachts (es geht schnell vorbei)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;entsetzt uns die Einsicht, daß wir allein sind&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;in diesem riesigen Sarkophag – &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wir gehen ins Haus und stellen den Fernseher an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Band 8:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theo Breuer&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;                               Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;                                                 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Monographie&lt;br /&gt;520 Seiten - 25,00 €&lt;br /&gt;2005&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUIZ3hVtgI/AAAAAAAAAAM/1pvRrHQD1CM/s1600-h/3875121864.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUIZ3hVtgI/AAAAAAAAAAM/1pvRrHQD1CM/s200/3875121864.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5045448198032045570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:12;"  &gt;Theo Breuers umfassende Darstellung zur zeitgenössischen deutschen und europäischen Lyrik &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Aus dem Hinterland&lt;/span&gt; heißt das Buch, weil sein Verfasser Theo Breuer weitab der Metropolen in einem Eifeldorf wohnt und von dort aus enthusiastisch und kenntnisreich wie kein zweiter das deutschsprachige Lyrikgeschehen verfolgt. Es heißt auch so, weil Lyrik im Vergleich zu den glamourösen und kommerziell erfolgreichen Bestsellern stets „aus dem Hinterland“ der Literatur- und Verlagsszene kommt. Was aber auch bedeutet, dass sie so nachhaltig wirken kann, wie vielleicht der Biobauer „aus dem Hinterland“ seine Felder bestellt. &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Aus dem Hinterland&lt;/span&gt; trägt den Untertitel &lt;span style="color: rgb(0, 0, 153); font-weight: bold;"&gt;Lyrik nach 2000&lt;/span&gt; und kann bereits nach Durchsicht des Registers als die umfassendste Publikation zu diesem Thema zumindest im deutschsprachigen Raum gelten. &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Gerald Fiebig)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-size:130%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left; font-family: georgia; color: rgb(51, 51, 255); font-weight: bold;" align="left"&gt;Band 9:&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: left; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);font-family:georgia;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Joseph Buhl&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-size:130%;" &gt;Die Nacht ist nicht die Nacht /&lt;br /&gt;Das Licht ist nicht das Licht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Gedichte und Essays&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Nachwort von Paul Konrad Kurz:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Das Gedicht als poetischer Hirt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;128 Seiten - 12,00 €&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="text-align: left; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);font-family:georgia;" align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Am Taubenschlag &lt;/span&gt;&lt;o:p style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;des alten Schießstands&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;                          &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: left; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);" align="left"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt; Bis hierher verzweigen sich&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;die Arme der Kastanie,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;so vollständig ist ihr Ausdruck,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;so sehr begütigen die Teller&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;ihrer Hände Alles,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;daß das Licht hereinsank,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;sich herabbeugte,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;über diesen Tisch,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;bis es ihn berührte,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;mit seiner Stirn,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;und, hier, blieb,&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: georgia; font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;font-family:georgia;" &gt;unter unsren Lidern.&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Adresse"  style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify; color: rgb(0, 0, 153);font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="Adresse"  style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:9;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im Ge­dicht an sich – als Beispiel benenne ich die gelungensten Gedichte von Joseph Buhl in &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);"&gt;Die Nacht ist nicht die Nacht / Das Licht ist nicht das Licht&lt;/span&gt; – bleibt die Zeit stehen, nein, sie wird in eine extrem verdich­tete Energie ver­wandelt, die ich sehr tief in mir als durch und durch lyrische er­lebe. Wer hat gesagt, Literatur sei die wahrhaftige Realität? Für mich ist Lyrik die wahr­haftig­ste. &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Theo Breuer)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 204);font-size:85%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Band 10:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frank Milautzcki&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 204);font-size:130%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Naß einander nicht fremd&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 204);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gedichte&lt;br /&gt;64 Seiten - 9,00 €&lt;br /&gt;2006&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Tahoma;font-size:12;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;An meiner Einschätzung der Lyrikkraft und Sprachmagie des Frank Milautzcki, aus dessen Gedichten ich den gewinnbringenden Einfluß Christoph Meckelscher Lyrik herauslese (O-Ton Milautzcki: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(102, 102, 204);"&gt;Meckel ist die Zündkerze in meinem Lyrikmotor&lt;/span&gt;), hat sich im Laufe der Jahre nichts geändert - im Gegenteil. Seine Gedichte wirken auf mich immer mehr noch wie kleine Luftfahrzeuge, die durch meine geistige Welt schwirren und dort für massig Furore sorgen. Ich lese in diesen Versen die besondere lyrische, im Prinzip unbeschreibliche Sprache der Gedichte, die vielen Texten, die in Wahrheit nichts als in Zeilen gebrochene Prosa sind,  abgeht. Das kommt bei Milautzcki so leicht und unscheinbar daher und birgt dabei schwungvolle Schwingungen der bezaubernsten Art, aus deren Drehungen sich jeweils kleine neue Welten bzw. Weltsichten ergeben. &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;(Theo Breuer)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;&lt;br /&gt;Das wird es&lt;/span&gt; geben. Die Bänke&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;sind schon demontiert und aus dem Westen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;fallen die Tage grau gegen die leeren Hänge&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dort wo ich saß fehlt der Platz&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Was es an Plätzen gab fiel anheim&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;daß es die Plätze gab&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;und niemand schaut sich um&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;während im Regen Gesichter zu Kindern&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;geraten einer einzigen schwarzen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Wahrheit: es hat es immer gegeben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;Band 11:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theo Breuer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);font-size:130%;" &gt;Kiesel &amp;amp; Kastanie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;Von neuen Gedichten und Geschichten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;Monographie zur Lyrik und Prosa nach 2000&lt;br /&gt;312 Seiten - 21,00 €&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;1. Januar 2008&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:georgia;" class="MsoBlockText"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;Die Welt der Literatur&lt;/span&gt; ist in den Jahren nach 2000 nur noch schwer zugänglich. Wohin sich die interes­sier­ten Leserinnen und Leser auch wenden: Bü­cher, Bü­cher und nochmals Bücher. Wöchentlich drängen junge Autorinnen und Autoren mit neuen Titeln nach. Verlage und Zeitschriften schießen pilzartig aus dem Boden. Man sieht vor lauter Publikationen den buch­stäbli­chen Wald nicht mehr. Die große Unüber­sicht­lichkeit ist da.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Theo Breuer (*1956), Autor von Gedichtbänden und Monographien wie &lt;i&gt;Ohne Punkt &amp;amp; Komma. Lyrik in den 90er Jahren&lt;/i&gt; (1999), &lt;i&gt;Land Stadt Flucht&lt;/i&gt; (2002) und &lt;i&gt;Aus dem Hinterland. Ly­rik nach 2000&lt;/i&gt; (2005), geht es nicht an­ders. Was bleibe ihm also anderes übrig, fragt er in &lt;i style="font-weight: bold; color: rgb(204, 102, 0);"&gt;Kie­sel &amp;amp; Kastanie. Von neuen Gedichten und Geschichten&lt;/i&gt;, als &lt;i&gt;seine&lt;/i&gt; Pfade durch diesen unwegsamen, rasant wuchernden, formi­dablen LiteratUrwald zu schlagen und blätternd, le­send, schmökernd nach interessanten Auto­ren, Büchern und Verlagen Ausschau zu halten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Auf sehr persönliche Weise erzählt Theo Breuer die Geschichte dieses (all-)täglichen Abenteuers in einem abwechslungs- und anekdotenreichen Buch, das mit sei­nem umfassenden Regi­ster und den immer wieder vergnüglichen Fuß­noten infor­matives Hand­buch, leben­diger Leitfa­den und literari­scher Ap­peti­tanre­ger zugleich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 204);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Titel aus dem Programm der Edition YE können Sie bei Amazon, Ihrem Buchhändler oder direkt beim Verlag bestellen:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="mailto:editionye@t-online.de"  style="font-family:georgia;"&gt; &lt;span style="color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;editionye@t-online.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6679801168660784737-9055641762106149771?l=editionye.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://editionye.blogspot.com/feeds/9055641762106149771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6679801168660784737&amp;postID=9055641762106149771' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6679801168660784737/posts/default/9055641762106149771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6679801168660784737/posts/default/9055641762106149771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://editionye.blogspot.com/2007/03/10-bnde-lyrikedition-ye-2002-2007.html' title='11 Bände Lyrikedition YE 2002 - 2009'/><author><name>Der Autor, Herausgeber und Kleinverleger</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06477829251554380130</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_VmbIpuhw4Gs/RgUIu3hVthI/AAAAAAAAAAU/7fHrTt-Og1E/s72-c/3875121945.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
